16x09 Tailing Angie

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    "We take the gravel in the shell and we make a pearl. And we help other people to change so that they can see more kinds of beauty." - P!nk

  • Promobilder


    Bishops neuen Pony hatte ich schon auf Instagram gesehen und für "gefällt mir nicht" befunden. Hmpf. Die ersten zwei Bilder mit Sloane gefallen mir aber - ich freu mich drauf.

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  • Hmmm, was schreib ich jetzt zu der Folge?


    Mir hat gefallen, dass der Fall vor drei Jahren begonnen wurde und man immer wieder darauf angespielt hat. Besser hätte es mir gefallen, wenn wir den Anfang des Falles wirklich vor drei Jahren (also in Staffel 12/13) gesehen hätten. Oder haben wir das und ich weiß es einfach nicht mehr?


    Jack war toll und hatte viele schöne Szenen, vor allem mit Angie zusammen hat sie mir gut gefallen.


    Gibbs hat mich etwas genervt in dieser Folge. Ich hab mich SO gefreut, dass Ducky Palmer anruft und hatte überhaupt nicht mit seinem Auftritt gerechnet. Und dann würgt Gibbs ihn einfach so ab?! Also ehrlich, das fand ich wirklich unverschämt. Ja, Gibbs ist ruppig und ja, Ducky kann reden ohne Ende, aber das kann man auch respektvoller gestalten. Gleichzeitig musste ich aber auch ein wenig schmunzeln, weil Gibbs doch kaum mit seinem Klapphandy zurecht kommt, aber dennoch ein Smartphone bedienen kann bzw auch weiß, dass er das Telefonat auf dem Handy beenden muss. Und dann auch Palmers Kommentar von wegen "wow, you know how to end a face time?!" und Gibbs "What's a face time?!". Aber dennoch - Ducky einfach so abzuwürgen, hmpf!


    Und dann küsst er Kasie ernsthaft auf die Wange im Labor??? Wie akward war das denn bitte? Das wirkte total falsch, gezwungen und komisch. Ich will jetzt nicht verbittert klingen oder so, aber das ist für mich eine Geste zwischen Abby und Gibbs. Ein Zeichen derer Freundschaft und Verbundenheit. Das macht er nicht bei Ellie, hat er nicht bei Kate oder Ziva gemacht (und wenn doch, dann nur wenige Male und nicht als regelmäßiges 'Danke/Gut gemacht'). Das passt auch nicht bei Kasie und wirkt einfach wieder so, als habe man lediglich die Schauspielerin ausgetauscht, weil die eine nicht mehr wollte. Gibbs war jetzt in dieser Folge auch wieder zweimal im Labor und ist überhaupt in jeder Folge im Labor zu sehen. Da bin ich mittlerweile überzeugt davon, dass es irgendwelche Differenzen zwischen Mark Harmon und Pauley Perrette gab, die auch zu ihrem Ausstieg geführt haben, weswegen Gibbs so selten im Labor war. Ich könnte noch einen halben Roman darüber schreiben...


    Was war denn noch? Irgendwie war ich nicht so recht in Stimmung für diese Folge. Sie hatte gute Ansätze und gute Momente, aber irgendwie war es nicht meins...

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  • Ich gebe zu, ich habe nebenher noch was anderes gemacht und die Folge eher so am Rande mitbekommen. Die Stakeout-Szenen erinnerten mich ein bisschen an früher mit Tony - passend dazu hat mich Torres mit seinem komischen Sweater und dem stinkenden Auto genervt, genauso wie einst Tony, also quasi wie in der "guten alten Zeit" ;-)

    Der Fall... ehm... eigentlich ein Fall von vor drei Jahren? Das wäre dann Staffel 13 gewesen, da habe ich schon nicht mehr so intensiv geguckt. Aber ich vermute ohnehin, dass es kein "Serienfall" war, zumindestens kann ich mich an keine Loose Ends erinnern - so etwas hinterlässt Supergibbs nicht. Dabei gäbe es dabei so schöne Möglichkeiten - dass das Team sich tatsächlich mal geirrt hat und einen alten Fall neu aufrollen muss. (Oder sich vielleicht auch nicht geirrt hat, aber auf jeden Fall sich mit einem uns bekannten alten Fall noch mal befasst.) Wobei mir Angie irgendwie bekannt vorkam. Gibbs kannte also ihren Vater? Okay...?

    Jack Sloane hat mir sehr gut gefallen, die entwickelt sich immer mehr zu meiner Lieblingsfigur. Die "Zuschaltung" von Ducky fand ich an sich ganz witzig, aber irgendwie auch... ich weiß nicht. Also, es ist natürlich immer toll, Ducky zu sehen und weiter seinen Geschichten zu lauschen. Den Rest hat Kerstin ja schon ausgezeichnet auf den Punkt gebracht.Wobei das "Abwürgen" wohl nur eine digitale Variante vom üblichen Schema F ist - total sinnlos fand ich es aber vor allem auch deshalb, weil Gibbs anschließend ungefähr einen Satz mit Palmer wechselt, einen Anruf von Kasie annimmt und wieder verschwindet. Was soll der Blödsinn? Ducky vor Ort und in Interaktion mit dem Team und dem Fall gefällt mir ohnehen besser - aber die Zeiten sind wohl vorbei und ich gönne Jimmy seine Rolle, die er sehr gut ausfüllt. (Und David McCallum seine "Altersteilzeit" :-) ).

    Und dann küsst er Kasie ernsthaft auf die Wange im Labor??? Wie akward war das denn bitte? Das wirkte total falsch, gezwungen und komisch. Ich will jetzt nicht verbittert klingen oder so, aber das ist für mich eine Geste zwischen Abby und Gibbs. Ein Zeichen derer Freundschaft und Verbundenheit. Das macht er nicht bei Ellie, hat er nicht bei Kate oder Ziva gemacht (und wenn doch, dann nur wenige Male und nicht als regelmäßiges 'Danke/Gut gemacht').

    Danke, dass du meine Gedanken so wunderbar in Worte fasst.

    Das passt auch nicht bei Kasie und wirkt einfach wieder so, als habe man lediglich die Schauspielerin ausgetauscht, weil die eine nicht mehr wollte.

    Nochmal danke, dass mir deutlich machst, dass ich mir das nicht einbilde... das ist so schade, einfach nur schade. Und das macht dann auch irgendwie keinen Spaß mehr zu gucken. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich das jemals schreiben würde, aber gerade Gibbs, der ja immer mein Hauptgrund war, die Serie zu schauen, ist regelrecht langweilig geworden. Es gibt keine Geheimnisse mehr, keine Kopfnüsse und keine Selbstzweifel - man hat den Eindruck, er macht einfach Dienst nach Vorschrift. (Und um ehrlich zu sein, habe ich den Eindruck inzwischen auch bei seinem Darsteller.) Ich weiß nicht, was es ist, aber irgendwie fehlt mir da im Moment das gewisse Etwas, das den Charakter für mich so faszinierend gemacht hat. Dieser Blick, der mehr als tausend Worte sagte, ist eindeutig der neuen Gesprächigkeit zum Opfer gefallen...


    Aber gut, ich will nicht nur meckern. Positives Statement zum Schluss: Ducky und Jack Sloane! :-)

  • Ich stimme Euch zu, aber sehe ich die Folge nicht so kritisch wie Ihr. Für mich war es eine schöne Folge,der Fall gefiel mir und ohne Gibbs wäre es noch besser gewesen.


    ... dass ich das mal so schreibe und auch so meine...:rolleyes:


    Angie hätte ich erinnerungstechnisch nach LA gesteckt (Deeks "Freundin von früher"?).


    Am Fall fand ich schön, dass das Team sich von verschiedenen Seiten an die Sache angepirscht hat. Es hatte ein paar nette kleine Wendungen, wie die Leiche in der Hütte oder die dunklen Seiten des Admirals (der aalglatte ... hat mir gefallen). Vielleicht war ich auch einfach in der Stimmung für leichte Unterhaltung ohne Sprachschwierigkeiten :)


    Noch zu Gibbs:

    Ich fand in dieser Folge ganz krass (ob das schauspielerisch gewollt war?), den Unterschied zwischen einem alten hochmotivierten Ducky und einem mMn angenervten, unmotivierten Gibbs.

    Der Übergang von Ducky zu Jimmy ist prima gelungen. Ich finde, ein ähnlicher Übergang darf nach dem, was ich in dieser Folge gesehen habe, auch für Gibbs und McGee/Sloane her. Gibbs hat sich irgendwie "zu Ende verändert": Trauma mit Frau und Tochter überwunden, Emotionen beim Tod von KollegInnen professionalisiert. Was soll noch kommen? Seine Exfrauen (oder gar ein aktueller love interrest) sind auch schon lange kein Thema mehr.

    An den Laborszenen hat mich im Wesentlichen gestört, dass es in keiner Folge etwas gab, was einen derartigen Umgang rechtfertigt. Mit anderen Nachfolgerinnen (Ziva, Ellie) gab es ja auch "Beziehungsentwicklung".


    An einigen Stellen habe ich mich wie Mrs. Mallard über kleine good old times Momente gefreut. Neben dem Stinkepulli auch über den Kaffee-to-go-klammernden Gibbs. Starbucks scheint nicht mehr zu sponsoren...